Steigeisen

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Wozu benötigt man ein Steigeisen?

Steigeisen bei CAMPZ Steigeisen werden bei hochalpinem Klettern am Schuh befestigt und sorgen für einen sicheren Gang auf Schnee- und Eisflächen bis zum ersehnten Gipfel. Es sieht sehr elegant aus, wie Bergsportler, auf Steigeisen an der eisigen Felswand entlang klettern, aber sich auf den gezackten Überschuhen fort zu bewegen muss gelernt, oder zumindest geübt, sein. Da heißt es erstmal: Laufen lernen. Der normale Gang ändert sich zu einer breitbeinigen Cowboyhaltung, damit die Zacken nicht in die Hosenbeine geraten. Je härter das Eis ist, desto konzentrierter müssen Sie sich mit Steigeisen bewegen und die Stahlspitzen setzen. Die Strecken mit gemütlicher, abrollender Gehbewegung sind vorbei. Mit dem Steigeisen sind tatenkräftiges Auftreten, Kicken bis Stampfen angesagt. Zur großen Kunst des Kletterns per Steigeisen gehört demnach auch, solange wie möglich auf diese zu verzichten. Rauer Boden, auch raues Eis oder aufgeweichter Schnee sind für Steigeisen eher heikel und würden die Fortbewegung holprig und steif machen. Richtig „gemütlich“ wird es auf Steigeisen erst, wenn sich harter Firn oder glattes, blankes Eis in den Weg stellen.

Welches Steigeisen für welche Tour?

Das übliche Steigeisen besteht aus zwei miteinander verbundenen, aber beweglichen Grundplatten. Für die richtig harten Touren im Eis werden starre Steigeisen verwendet, weil der Schuh in diesem Gelände ebenso starr ist. An diesen Platten sitzen 7 bis 12 scharfe, dreieckige Zacken. Für eine klassische Hochtour sind Steigeisen mit 8 oder 10 Vertikalzacken gängig. Vertikalzacken sitzen rechtwinklig an den langen Seiten der Platte. Die Frontalzacken, meist zwei an der Zahl, zeigen an der Schuhspitze schräg nach vorn. Vereinzelt wird auf Frontalzacken verzichtet und dafür eine Art Dorn an die Zehenspitze gesetzt. Steigeisen haben meist eine Kipphebelbindung für schnelles an- und ausziehen. Steigeisenfeste Stiefel mit einem ausreichend breiten Sohlenrand verstehen sich von selbst. Üblicherweise wird Stahl, seltener auch Titan, als Material verwendet. Mit weniger Lebensdauer, aber dafür leichter sind auch Aluminiumlegierungen auf dem Markt. Alpinisten runzeln jedoch die Stirn, wenn einer glaubt mit Alu-Steigeisen auf Eistouren gehen zu können.

Die lange Historie der Steigeisen

Wussten Sie übrigens, dass angeblich schon im antiken Rom eine Art Steigeisen an die Füße geschnallt wurden. Zwar von Spionen, die sich im Gelände unauffällig bewegen wollten, aber für die Fortbewegung in den Bergen war fester Boden unter den Füßen schon immer eine lohnende Herausforderung.

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